Präsidium einstimmig wiedergewählt - Große Harmonie beim Musikverband Untermain

 

Kreis Miltenberg. Auf ein insgesamt hervorragendes Jahr 2017 konnte der Musikverband Untermain bei seiner Generalversammlung mit Neuwahlen am vergangenen Sonntag in Bürgstadt zurückblicken. Nach der Begrüßung durch Verbandspräsident Berthold Rüth lobte der Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel in seinem Grußwort das Engagement der Musikerinnen und Musiker. Ihre Kontinuität bilde einen tragenden Pfeiler des kulturellen Lebens unserer Region, die der Regierungsbezirk Unterfranken mit verschiedenen Maßnahmen auch weiterhin finanziell unterstützen werde. Ein Thema sei dabei auch die Förderung der Inklusion behinderter Menschen in die Musikkapellen. Stellvertretende Landrätin Karin Passow überbrachte die Grüße des Landkreises und betonte die persönlichkeitsbildende Wirkung, die das Engagement in Musikvereinen gerade auf junge Menschen habe: “Sie erwerben sich durch ihren Einsatz in den Vereinen Schlüsselqualifikationen für das spätere Arbeitsleben“.

 

In seinem Rechenschaftsbericht über das zurückliegende Jahr lobte Verbandspräsident Rüth das Engagement, mit dem sowohl die einzelnen Vereine wie auch der gesamte Vorstand an einem Strang gezogen haben. Highlight des Jahres, so Rüth, war im Mai 2017 das Verbandsmusikfest in Niedernberg: „Es war ein Aushängeschild und eine hervorragende Werbung für die Musik. Dieser gemeinsame Erfolg hat auch zur Festigung unserer Gemeinschaft untereinander sehr stark beigetragen. Dem Musikverein Niedernberg gebührt der herzliche Dank von uns allen für die ausgezeichnete Organisation und Durchführung“, so Rüth. Ebenfalls gelobt wurde das Sinfonische Jugendorchester, das mit sehr guten Leistungen aufwartete. Rüth betonte, dass das Orchester keine Konkurrenz zu den Vereinen bilde, sondern gerade jungen ambitionierten Leuten eine Zusatzqualifikation ermögliche, die letztlich auch den Vereinen zugutekomme. Abschließend dankte der Verbandspräsident allen Verantwortlichen für die stets vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit und für den umfangreichen ehrenamtlichen Einsatz für die Musik.

 

Stellvertretender Verbandspräsident Fritz Hofmann berichtete über die zahlreichen Termine des vergangenen Jahres; vor allem das Interesse an den angebotenen Leistungsprüfungen, Seminaren und Schulungen sei sehr lobenswert und unterstreiche den Stellenwert, den die Musik auch bei jungen Menschen erfreulicherweise wieder einnehme. Dies unterstrich auch Anja Kirchschlager als Jungendleiterin des Verbands. Sie verwies auf die vielen Aktivitäten und Fahrten, die man vor allem den zahlreichen Jugendlichen der Vereine anbiete. Matthias Lieb bestätigte dies gerade mit Blick auf das Verbandsjugendorchester und gab einen Ausblick auf die in 2018 vorgesehenen Veranstaltungen. Der von Geschäftsführer Lothar Eckstein vorgetragene Kassenbericht bestätigte eine solide Kassenlage und eine korrekte Kassenführung, was von den Kassenprüfern bestätig wurde. Bei der anschließenden Abstimmung wurden alle Präsidiumsmitglieder von der Versammlung einstimmig entlastet.

 

Bei den anstehenden Neuwahlen gab es kaum Veränderungen. Ohne Gegenstimme für weitere drei Jahr bestätigt wurde Berthold Rüth im Amt des Verbandspräsidenten. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden als Stellvertreter Rudi Schreck und Fritz Hofmann, der auch das Amt des Schriftführers übernimmt, sowie als Geschäftsführer Lothar Eckstein. Zu Beisitzern gewählt wurden Monika Jordan, Achim Albert, Helmut Flicker und Matthias Lieb. Neuer Beisitzer ist Wolfgang Konrad, der den ausscheidenden Karl-Heinz Müller ersetzt. Kassenprüfer sind wie bisher Rainer Hofmann und Volker Neuberger. Der neue Vorstand dankte der Mitgliederversammlung für das große Vertrauen, das das durchweg einstimmige Wahlergebnis belege und zeigte sich zuversichtlich, auch weiterhin gemeinsam erfolgreich für die Musik agieren zu können.

 

Einem Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen im Jahr 2018 wies der Verbandspräsident auf das Kreismusikfest in Eschau-Hobbach vom 9. bis 11. Juni hin. Einen Überblick über das Vereinsrecht und die Auswirkungen der ab Mai gültigen Datenschutzgrundverordnung auf die einzelnen Vereine gab Achim Albert. Christof Hener erläuterte die verschiedenen Möglichkeiten des verbandsinternen COM-Music-Systems.

 

 

Das neugewählte Präsidium des Musikverbandes Untermain.

 

veröffentlicht am: 13.03.2018

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